Geschichtliche Entwicklung der Akupunktur in Europa

Aufgrund der Tätowierungen des Mannes aus dem Eis ("Ötzi") und dem Vergleich mit der heute üblichen Akupunktur, kann man davon ausgehen, der Mann aus dem Eis wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit akupunktiert. Daher dürfte der Ursprung der Akupunktur deutlich älter als bisher angenommen sein, da der Ötzi etwa vor 5200 Jahren gelebt hatte.
Außerdem darf man daher annehmen, daß es zu der Zeit die Akupunktur in Mitteleuropa gegeben hat.
Der Eismann weist nicht nur eine einfache lokale Akupunktur an Schmerzpunkten auf, sondern auch Hinweise für eine bereits weit entwickelte Form der Akupunktur. So wurde, demnach schon damals eine konstitutionelle Akupunktur praktiziert.
Da angenommen werden kann, daß diese Akupunktur eine gewisse Entwicklungszeit brauchte, um auf das beim Ötzi vorliegende Niveau zu gelangen, muß der zeitliche Ursprung noch weiter zurückliegen.
Das hohe Niveau der Akupunktur-Punkteauswahl bei den bekannten Krankheiten des Ötzi ist erstaunlich: Auch heute würde man eine Punkteauswahl treffen, die sich zu etwa 80% mit den ersichtlichen, durch Tätowierungen getroffenen Punkten deckt.

Nachdem das Wissen um die alte Heilweise in Europa so lange verloren war, wird die Akupunktur in Europa heute durch den Einfluss aus China wiederentdeckt und findet glücklicherweise immer mehr breite Anerkennung,

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